Ein Engagement für die Wahrung von Bürgerinteressen und Nachhaltigkeit

Interessenvertretung zur Verhinderung des Durchstichs für den Autoverkehr am Bergfried zur Darmstädter Straße in Langen

Ja zum Radweg/Gehsteig

Ja zum Kreisel (Entschleunigung des Verkehrs durch Kreisel, mehr Sicherheit für Radfahrer, Fußgänger und Schulkinder)

Klares NEIN zum Ausbau für Autoverkehr!

Initiative am Steinberg - Verhinderung des Durchstichs für den Autoverkehr am Bergfried zur Darmstädter Straße in Langen

Bürgermeinungen

Die Anzahl der Unterstützer unserer Initiative wächst täglich:

Uwe B.

Unsinnige Verschwendung Haushaltsmittel, Wohngebiet als Durchfahrtsstraße für Verkehr freigeben ist gegen den Trend der Verkehrsberuhigung und Gefahrenvermeidung in Wohngebieten.

Anonym

Einen Durchstich der Straße zum Bergfried halte ich für unnötig. Dies würde die Natur unnötig zerstören. Der Friedhof wurde in den letzten Jahren sehr schön umgestaltet und den sich ändernden Anforderungen angepasst. Eine Straße direkt am Friedhof vorbei zu bauen, halte ich für eine Zumutung für Trauernde. Ich frage mich wie es sein kann, dass für dieses Projekt Geld scheinbar keine Rolle spielt. Das eingesparte Geld (bei einer Lösung ohne Ausbau für Autos) sollte unbedingt für die Jugendarbeit in Langen eingesetzt werden. Auch bei der Finanzierung der Musikschule fehlt es ja offensichtlich an Geldern.

Hubert B.

Obwohl ich als Anwohner der K-S-Str. von dem Durchstich vordergründig Verkehrsentlastung erwarten könnte, bin ich gegen den Durchstich. Über kurz oder lang ist die Folge von mehr Straßen auch mehr Kfz-Verkehr. Das eingesparte Geld sollte für die Ost/West-Verbindung des Steinbergs mit dem Radschnellweg verwendet werden.

Elke W.

Meine Stimme zur Verhinderung des Bauvorhabens in der geplanten Version, weil es ein gesamtes reines Wohngebiet durch stark zunehmenden Autoverkehr belasten wird. Weil Fahrradfahrer, speziell Kinder, die durch den Autoverkehr an der Engstelle größeren Gefahren als zuvor ausgesetzt werden, ein Landschaftsschutzgebiet und Naherholungsgebiet nachhaltig zerstört wird und kein Mehrwert für die Anwohner erkennbar ist, dafür aber ein mehrstelliger Millionenbetrag aus einem ohnehin stark defizitären Stadthaushalt sinnlos verschwendet werden soll. Ein Radweg und Gehsteig im angezeigten Gebiet ist sehr zu befürworten. Ein Ausbau für den Autoverkehr hingegen steht den Interessen aller betroffenen Bewohner entgegen. Das muss bei den politischen Bürgervertretern und Befürwortern des Projektes jetzt ankommen.

Marcel M.

Weil damit der Durchfahrtverkehr in einem reinen Wohngebiet erheblich zunehmen wird, was überhaupt nicht notwendig ist. Es ist keine Zunahme der Bebauung vorhanden, keine Zunahme der Bevölkerungszahl, der Durchstich dient rein der Bequemlichkeit.
Zusätzlich kommen auf Anwohner auch noch Umlagen im Sinne der Beteiligung an den Straßen Erschließungskosten zu, ohne dass sie dafür einen Vorteil hätten, sondern nur Nachteile in Kauf nehmen müssen. Zusätzlich ist straßenbaulich der Durchstich völlig unsinnig, die typischen Sicherheitsabstände für Fuß-Fahrradwege zu der Fahrbahn können nicht gewährleistet werden, es ist eigentlich maximal eine Einbahnstraße möglich.

Klaus-Jürgen I.

Der Plan der Stadt, auch noch getoppt von einer „intelligenten Einbahnstraßen-Regelung“, die Schleichwegverkehr gerade zu den üblichen Pendlerzeiten auch noch optimiert, weil die Schleicher nicht mal gelegentlichen Gegenverkehr haben, ist eine reine Verschlechterung für ein bisher genau richtig erschlossenes Wohngebiet (zur Zeit macht es keinen Sinn, in das Wohngebiet zu fahren, wenn man kein Ziel dort hat).

Unser Appell

Wir fordern die Stadt Langen auf, den geplanten Ausbau der Straße „Am Bergfried“ zur „Darmstädter Straße“ für den Autoverkehr zu stoppen. Stattdessen sollen alternative Lösungen wie ein Fahrradweg geprüft und vorgestellt werden.

Begründung

Die derzeit von der Stadt Langen geplante Straße ist nach heutiger Sicht nicht bedarfsgerecht und stark verändert zum Bebauungsplan aus 2000 dargestellt; die in 2000 getroffenen Annahmen sind nicht mehr zutreffend und kollidieren mit verschiedenen aktuellen Verordnungen und Richtlinien. Darüber hinaus gefährden die Pläne einen Rückzugsraum für bedrohte Arten, wie Wildbienen, Blindschleichen und andere, welche in dem Landschaftsschutzgebiet leben.

Mehr lesen

Der vorgelegte Vorplan weist neben erheblichen Sach- und Planungsmängeln Annahmen auf, welche eine Gefahr für den unmotorisierten Verkehr auf dem Durchstich bedeuten würden. Die Engstellen der Straße gefährden Fahrradfahrer und Fußgänger nicht nur durch den parallelen Autoverkehr auf für alle Verkehrsteilnehmer geringer Breite, sondern auch der Fahrradverkehr in Sich durch die Engstelle ohne Begegnungsverkehr. Vom Berg mit teilweise höherer Geschwindigkeit entgegenkommende Lastenräder, Kinderanhänger würden kollidieren. Durch den Einbahnverkehr ist die Erreichbarkeit der Schrebergärten und Grundstücke sowie des Friedhofs oberhalb des Bergfrieds 86 über die Darmstädter Str. zeitlich stark eingeschränkt. Oberhalb des Friedhofs und der Einbahnregelung wurde keine Wendemöglichkeit eingeplant, obwohl mit häufigen Wendemanövern fehlgeleiteter Autofahrer des erwartungsgemäß auftretenden Umgehungs-, Durchgangs- und Schleichverkehrs zu rechnen ist.

Die vielen Radfahrer Am Bergfried – häufig Kinder, auf dem Schulweg oder ältere Menschen, die den Friedhof besuchen – sind einer gefährlichen Engstelle im Anschluss der neuen Straße bergaufwärts ausgesetzt. Die entsprechende enge Straße wird ein vielfach höheres Verkehrsaufkommen erhalten, was den Verkehr dort weiter gefährdet. Anwohnerinteressen der Bewohner von anliegenden Straßen sind nicht berücksichtigt.

Mögliche Erschließungskosten treffen Anwohner, welche durch die Straße zusätzlich einen unmittelbaren Sach- und Vermögensschaden haben. Die ohnehin angespannte Parksituation am Steinberg wird durch den fließenden Verkehr und Raumerfordernissen der vorgelegten Straßenplanung weiter verschärft.

Ferner weist die Kostenplanung des Projekts erhebliche Mängel auf und führt zu einer unnötigen Belastung des Haushalts für 2025 und 2026 mit erwartbar über €5M. Mit einer weiteren Steigerung der Kosten ist zu rechnen.
Auch stellt sich uns die Frage, welche zusätzlichen Kosten der Umbau zur vollen Breite in einigen Jahren verursachen wird (und der Erwerb der dafür notwendigen Grundstücke), und wie die Verkehrsregelung dann erneut geändert werden soll?

Die vorgeschlagene Einbahnregelung und daraus resultierende Verkehrsleitplanung ist eine Gefahr für den Verkehr und Anlieger. Eine Förderungswürdigkeit durch das Land Hessen (wie stets in der Kostenplanung angenommen) ist objektiv durch die mangelnde Breite und unvollständige Durchführung als Zweirichtungsradweg nicht gegeben. Erwartbare Einsprüche, umwelt- und verkehrsrechtliche Klagen sowie die Unwägbarkeit der auf weite Sicht nicht absehbar durchführbaren Planung (Erweiterung auf die volle Breite der Straße) sorgen für ein weiteres Kostenrisiko.

Wir sind ausdrücklich gegen den Ausbau des heutigen naturbelassenen Grundstücks zu einer Durchgangsstraße für den motorisierten Verkehr, da sie:

  • Durchgangs- und Umgehungsverkehr anzieht und durch das
    angrenzende Wohngebiet leitet,
  • Ein Landschaftsschutzgebiet tangiert und bedrohte Tierarten in Ihrem
    Lebensraum gefährdet,
  • Durch die Engstellen gefährdend für Fahrradfahrer- und Fußgänger ist,
  • In der aktuellen Planung unausgereift ist, aussagegemäß bereits in
    einigen Jahren wieder umgebaut werden soll, und eine
    unverhältnismäßige Belastung für den angegriffenen Langener
    Haushalt bedeutet, und
  • Anlieger in Ihrer Erreichbarkeit von Grundstücken behindert (Stichwort:
    Einbahnregelung).

Deshalb muss die Stadt weiter andere Alternativen wie einen Fahrradweg prüfen und vorstellen und darf nicht ihr prestigeträchtiges, wenn auch gut gemeintes, Projekt über die Interessen der BürgerInnen stellen.

Sehen, lesen, hören

  • Nächster Schildbürger Streich?

    Nächster Schildbürger Streich?

    Der Kampf gegen Geldverschwendung geht in die Fortsetzung Bei 18 Mio Haushaltsloch denkt man doch tatsächlich über eine Straßenbahn durch Langen nach, als Verlängerung von Neu-Isenburg. Zusätzlich muss die Dreieichbahn gequert werden, was die Kosten in die Höhe treibt. https://www.op-online.de/region/langen/fwg-nev-kaempft-gegen-strassenbahn-das-ist-absolute-geldverschwendung-94161934.html

  • Bürgermeister Wahl 2026

    Bürgermeister Wahl 2026

    Geringe Wahlbeteiligung Unser Bürgermeister wurde mit 60 Prozent in der letzten Wahl bestätigt, schade nur, dass dieses Ergebnis bei einer Wahlbeteiligung von lediglich 40 Prozent zustande kam, was das Ergebnis relativiert, weil 60 Prozent der Langener Bürger andere haben für sich wählen lassen. https://www.op-online.de/region/langen/niedrige-beteiligung-nach-buergermeisterwahl-frust-ueber-94129849.html

  • Bitte machen Sie sich Ihr eigenes Bild

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    Lassen Sie sich von dem 861 Seiten langen Dokument des Haushaltsplans für 2025 nicht abschrecken und lesen Sie das interessante Dokument und die Rede unseres Bürgermeisters hierzu (Links siehe „Dokumente und Links“ auf der Startseite)! Als Gründe für das Minus werden hier interessanterweise unter anderem Kinderbetreuung, Soziales und Bildung angegeben, was ja generell, allgemein bekannt…

  • Halbzeit beim Bau der Vier- Felder- Sporthalle

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    „Wie der Bürgermeister betont, liegen die Arbeiten voll im Zeitplan. Das gelte auch für die Kosten, die anfangs mal mit fünf Millionen Euro taxiert waren, ehe der Betrag immer weiter anwuchs. „Bei den 16,6 Millionen Euro bleibt es jetzt aber“, stellt Werner klar.“ Quelle: https://www.op-online.de/region/langen/halbzeit-beim-bau-der-vier-felder-sporthalle-in-langen-93316953.html vom 24.09.2024 Weiterführender Link: https://www.langen.de/de/aktuelles-bauen-umwelt-mobilitaet/ein-plan-fuer-ganz-viel-sport.html, hier ist noch von 4,5…

  • Wo ein Wille ist, ist auch (k)ein Weg

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    Wie zuletzt in der Presse zu lesen war, hat die Initiative am Steinberg, die sich gegen den geplanten Durchstich für den motorisierten Verkehr am Bergfried einsetzt, bei einem persönlichen Treffen mit dem Langener Bürgermeister Bedenken und Anregungen vorgetragen. Neben einem Gespräch ging es auch um die Übergabe der gesammelten Unterschriften. Übergeben wurden 690 Unterschriften von…

  • Hauptgründe und Sorgen

    Hauptgründe und Sorgen

    Neben Betroffenheit als Anwohner, Wertverlust der Immobilien, aufkommende Gebühren für direkte Anreiner, veraltete, überholte und unnötige Planung der Bebauung sowie diverser anderer Gründe, sind die größten Sorgen der Unterstützer der Petition eine Verschlechterung der Umwelt- und Verkehrs- Situation. Eine ebenfalls große Anzahl sieht Steuerverschwendung und aufkommende Gefahren, auch für Pferd und Reiter durch eine für…

  • Zitat unseres Bürgermeisters

    Zitat unseres Bürgermeisters

    „Als unabhängiger Bürgermeister will ich für alle Menschen in Langen mein Amt ausüben und nicht der verlängerte Arm einer Partei im Rathaus sein. Meine Partei sind Sie, die Bürgerinnen und Bürger aus Langen.“ Jan Werner (Quelle: https://leidenschaft-fuer-langen.de/, anlässlich der Wahl 2020)

  • Termine

    Termine

    Zu tun: Nächstes Treffen: einmal im Monat 19:00 im Naturfreundehaus Erledigt: Treffen: Dienstag, 26.11.2024, 19:30 im Naturfreundehaus Treffen: Dienstag, 08.10.2024, 19:00 im Naturfreundehaus Treffen: Dienstag, 10.09.2024, 19:00 im Naturfreundehaus Treffen: Montag 29.07.2024, 19:00 Uhr im Naturfreundehaus Treffen: Montag 08.07.2024, 19:00 Uhr im Naturfreundehaus Besuch der Sitzung Umwelt, Bau und Verkehr 19.06.2024, 20:00 Uhr Treffen: Montag…

Initiative am Steinberg Logo

Petition mit 713 Unterschriften beendet

Das Ende der Petition ist nicht das Ende der Initiative!

Die Unterschriften wurden übergeben, aber Du kannst uns weiterhin unterstützen und mithelfen, unsere Initiative zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.

Wir beteiligen uns an Sitzungen der Stadt, siehe Sitzungen und Veranstaltungen der Stadt Langen und treffen uns nach wie vor regelmäßig im Naturfreundehaus, siehe Termine.