Erhöhung der Tabaksteuer

Paradox, den Staat an Drogen verdienen zu lassen und damit die gesundheitlichen Folgekosten zu finanzieren, statt den Konsum einzuschränken.

Heute war in den Nachrichten zu hören, dass eine Erhöhung der Tabaksteuer geplant ist, um die gesundheitlichen Folgen des Rauchens besser abfedern zu können. Gut, nun ist ja die Steuer auf Tabakprodukte bereits extrem hoch, was machen die mit dem Geld…? Nichtsdestotrotz wird es sinnvoll sein, dies zu tun.

Im Zuge dessen hat Karl Lauterbach gefordert, auch die Steuer für Alkohol zu erhöhen, was ich als noch sinnvoller erachte, weil hier noch viel zu wenig Steuern drauf sind.

Ernsthaft, warum tut man sich bei einem Werbeverbot für Alkohol so schwer, bei Tabak ging es doch auch? Warum kann man Alkohol und Nikotin überall kaufen, statt in ausgewiesenen Läden, wie es beispielsweise in Schweden praktiziert wird? Es gäbe also Ansätze den Konsum zu senken und damit auch die gesundheitlichen Folgekosten, die ALLE in Form von Beiträgen zahlen müssen, ob man nun raucht oder Alkohol trinkt oder nicht…

Hierzulande werden doch schon die Kinder angefixt, mit „lustigen“ Getränken, bunten Einweg- Vapes (die hoffentlich bald komplett verboten werden!) und Drogen (synthetische Cannabinoide) aus dem Automat – das ist unglaublich!

Drogen halten übrigens nie, was sie beim ersten Mal versprechen (außer Abhängigkeit und Sucht) , da kannst Du machen, was Du willst, auch die Dosis erhöhen hilft nicht. Im Endeffekt musst Du sowieso mit Dir selbst klar kommen, wegrennen geht nicht. Es ist tausendmal besser zu suchen, was in Dir ist, allein die Suche, sich auszuprobieren macht schon Spaß, und wenn Du es dann erkennst, kommt ein Hochgefühl, das besser ist, als jede Droge.