Kategorie: Allgemein

alles, was sich sonst keiner anderen Kategorie zuordnen lässt

  • Was ist nur mit unseren Hühnereiern los?

    Zu dicke Eihaut

    Es geht um hartgekochte Eier, ich hann mich noch an Zeiten erinnern, als man gesagt hat: „lässt sich das Ei schwer schälen, ist es frisch“.

    Oder an Zeiten, als man ein Ei nur ansehen musste, dann ist es kaputt gegangen.

    Heute ist es so, egal wie frisch oder alt das Ei ist, es lässt sich nicht ordentlich schälen, das halbe Ei hängt an der Schale. Man kann es eigentlich nur teilen und die beiden Hälfte auslöffeln. Wenn man aber einen weichen Kern möchte, ist das mit dem Teilen auch so eine Sache…

    Ich hoffe, es liegt nur an der Haltung und am Futter und nicht daran, dass die Eihaut genmanipuliert wurde, die dermaßen dick ist, dass eben das halbe Ei beim Schälen dran hängenbleibt.

    Ich kaufe nur Eier von freilaufenden Hühnern oder Bio, die schmecken wenigstens nicht nach Fisch (kein Fischmehl im Futter), aber auch hier ist es egal, ich habe schon alles probiert, abschrecken oder nicht, im Kühlschrank lagern oder nicht, Bio oder nicht, egal, wo und welche Eier ich kaufe, die Haut ist milimeterdick. Ich habe schon von wütenden Männern gehört, die das Ei quer durch den Raum geworfen haben, vor Wut. Nein, so etwas würde ich nie tun! :-))

    Aber warum ist das so und kann man das bitte rückgängig machen?!

  • Zuvorkommend, ein schönes Wort

    Wenn jemand zuvorkommend ist, kommt er etwas oder jemandem zuvor. Ein solcher Mensch ist ein empathischer Mensch, er ahnt, was zu tun ist oder was jemand als nächstes braucht oder möchte im Voraus und tut es, ohne vorher gefragt worden zu sein.

    Ist das nicht etwas sehr schönes? Ganz das Gegenteil zu dem heute so oft zu beobachtenden egoistischen Verhalten. Und dabei sehen die Menschen so verbissen aus, immer der Schnellste, der Beste sein zu wollen, ja nicht zu kurz kommen, immer als erstens bedient werden zu wollen.

    Zuvorkommende Menschen lächeln, sie wissen um das schöne Gefühl, wenn man bewusst jemandem den Vortritt lässt, wenn man in der Lage ist, gerade das bereitzustellen, was der Mensch gegenüber gerade braucht. Ein solcher Mensch weiß, dass er nicht zu kurz kommt, wenn er anderen hilft, im Gegenteil, er hilft auch sich selbst.

  • Lieber ADAC, Du unfreundlicher Engel

    Lohnt sich die Mitgliedschaft beim ADAC wirklich?

    Ich bin seit 38 Jahren Mitglied beim ADAC und die vier Mal, als ich den ADAC rufen musste, konnte mir nur ein Mal wirklich geholfen werden. Da stand ich auf der Autobahn und musste nach Hause geschleppt werden. Beim ersten Mal hatte ich einen VW Käfer und die Schaltstange war gebrochen, keine Ahnung wie so etwas passieren kann, der ADAC kam, konnte nichts machen, ich fuhr im dritten Gang nach Hause und reparierte den Schaden mit einer guten Schaltstange vom Schrott selbst – das ging damals noch, sogar ohne YouTube Tutorial…

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    Beim dritten Mal nahm mein Auto plötzlich kein Gas mehr an, an der Kreuzung, super… Im Standgas rangierte ich den Wagen an den Straßenrand und wartete – stundenlang. Gott sei Dank war es nicht allzu weit von zu Hause entfernt, sodass ich wenigstens mal auf Toilette gehen konnte… Der ADAC las dann den Fehler aus und meinte es hätte mit der Drosselklappe zu tun, sei aber ein Stromfehler. Also rüttelte er am Kabel und der Wagen lief wieder. Er begleitete mich zur Werkstatt, einen Ersatzwagen bekam ich nicht, ich konnte ja noch selbständig hinfahren… (Hersteller Mobilitätsgarantie) Die Werkstatt konnte nichts finden, der ADAC hatte den Fehler gelöscht (!). Also fuhr ich erst mal weiter, bis ich mitten in Frankfurt an der Ampel stehenblieb, am Kabel gerüttelt und die Hand verletzt, weil man ja an nichts mehr vernünftig drankommt, zur Werkstatt gefahren. Die machten irgendwas mit dem Stecker und es ging ein Jahr gut.

    Jetzt tauchte der Fehler wieder auf. Auch mit Kontaktspray und Rumrütteln schaffte meine Frau es gerade zur Arbeit, dann stand er da und ging wieder nicht. Wieder gerüttelt, um die Ecke Richtung Werkstatt gefahren, wieder tot. Ich schaffte es zurück auf den Parkplatz und rief den ADAC. Diesmal musste der Wagen zur Werkstadt geschleppt werden, jedenfalls sollte das klar gewesen sein, nach meinen Erklärungen, der ADAC kam am nächsten Morgen, wie vereinbart, jedoch kein Abschlepper sondern ein Pannenwagen, der mich wieder begleiten wollte. Ich sagte, dass das Auto fahruntüchtig sei, dass ich damit nicht mehr fahren wolle, obwohl er dummerweise zufällig gerade lief… Er gab mir einen Beleg und bestellte den Abschlepper. Der Herr vom Abend davor rief mich an und teilte mir mit, dass ich den Abschlepper selbst zahlen müsste, das würde teuer werden, das würde ich noch merken und warum ich nicht gefahren sei, das wäre in 10 Minuten erledigt gewesen (ist klar, wenn ich nur einen Kilometer die Stunde fahren kann, im Standgas!) und beim ersten Mal hätte die Werkstatt ja nichts gemacht usw. usw… Ich kam mir vor wie bei einer schlechten, stillen Post, bei der der Pannenfahrer wohl irgendeine Geschichte erzählt haben musste, die nur halb der Wahrheit entsprach. Jedenfalls sähe der Mann am Telefon nicht ein, warum der ADAC das nun bezahlen solle. 231,– EUR für einen Kilometer…!

    Es ist klar, dass der ADAC die günstigste Lösung sucht, aber nach meinen Erfahrungen vom Vortag war mir wirklich nicht zu verdenken, dass ich mit diesem Auto nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen wollte, was ja im Übrigen auch unverantwortlich gewesen wäre, auch, wenn der ADAC hinter mir fährt.

    Dabei konnte der Pannenfahrer vom ausgelesenen Fehler her noch nicht einmal mit Gewissheit sagen, was genau kaputt war. Zum Glück hat er den Fehler diesmal nicht gelöscht…

    Mein Fazit ist, dass ich den ADAC nicht mehr brauche, ich habe heute sofort gekündigt.

    Da schicken sie einem ein goldenes Kärtchen wegen der langen Mitgliedschaft und dann sowas, nein, danke (für nichts)!

    Nachtrag: Die Werkstatt meinte, dass ihnen auf dem Weg vom Parkplatz in die Halle auch plötzlich das Gas weggeblieben wäre, ich wäre also keine 3 Meter weiter mit dem Auto gekommen. Der Drosselklappe Motor ist defekt!

  • Zwei Jahre Garantie, dann kaputt

    Billig gekauft, doppelt bezahlt

    Leider kennt es fast jeder, Dinge, die lediglich die Garantiezeit überleben und dann kaputt gehen. Mit dem neuen Reparaturgesetz, das ich sehr begrüße, wird es nur dann besser, wenn die Fehler nicht in austauschbare Teile eingebaut werden, mit denen man dann eben auch Geld machen kann. Und weil die Dinger trotzdem erst nach zwei Jahren kaputt gehen, bezahlt man dann eben noch die Reparatur, die hoffentlich nicht teurer ist, als das Gerät.

    Was ist das für eine Idee, die zugegeben auch etwas durch die Konsumenten verursacht wurde, die alles immer billiger haben wollen? Billig gekauft, doppelt bezahlt, weil man eben nach kurzer Zeit ein neues Teil braucht. Aber kaufe ich dann ein neues Teil der gleichen Firma, die mir Schrott verkauft hat? Kaufe ich auch nur irgend etwas von dieser Firma in Zukunft?

    Sicher nicht!